Terrassenhochhaus Kleiststraße:
Denkmalgerechte Sanierung
Die pyramidenförmige Hochhausscheibe ist Teil einer größeren Anlage, die sich auch aus niedrigeren Gebäudeteilen zusammensetzt, welche sich in die Berliner Blockrandbebauung eingliedern. Neben Gewerbeflächen im unteren Bereich und einer integrierten mehrgeschossigen Parkgarage sowie einer unterirdischen Bowlingbahn, setzt sich der Bau überwiegend aus Wohnungen zusammen, die sich zu großen Terrassen öffnen.
Die loggienartig überdachten Terrassen, die sich an den Schmalseiten des Hauses abstaffeln, bilden eine Gebäudetypologie, die als Beitrag der Nachverdichtung der West-Berliner Innenstadt konzipiert war. Das mit Eternitplatten verkleidete Haus blieb von seiner Typologie her einzigartig in Berlin und steht unter Denkmalschutz. Die geplanten Instandsetzungsmaßnahmen konzentrieren sich auf die brandschutzrelevanten Treppenhäuser und die Schadstoffsanierung sowie die Erneuerung von Dachflächen, die zu einer energetischen Optimierung des Hauses beitragen.
Fläche
30.300 m² BGF
Leistung
LP 1–9 gem. § 34 HOAI
Bauherr
Gewobag
Planungs- und Bauzeit
seit 2024
Architekt, Baujahr
Friedtjof Schliephacke, 1969–72
Ort
Kleiststraße 3–6, Berlin-Schöneberg


